Was bringt ein Gärkorb?

Ein Gärkorb gibt dem Teig vor dem Backen etwas Ruhe und fördert die optimalen Gärung. Mitunter wird dieser Vorgang auch als Stückgare bezeichnet.

Der Teigling bekommt aber nicht nur Ruhe, sondern kann sich auch geschützt entfalten und die gewünschte Form annehmen.

Mehl ist ein Muss beim Gärkorb

Mehl ist ein Muss beim Gärkorb (Foto von steffen heinz [caronna] CC BY-SA 3.0)

Besonders beliebt sind bei unseren Kund*innen die kleinen, runden Gärkörbchen von Birkmann. Diese Körbe sind auch für kleinere Teigmengen geeignet.

Der Unterschied ist nach dem Ruhen deutlich sichtbar: Der Teig hat die Form des Körbchens angenommen und das Oberflächenmuster (zB. Rillenmuster) ist gut erkennbar. Brotlaibe, die im Gärkorb ruhen konnten, sind erfahrungsgemäß besser geformt und halten beim Backen die Form.

Die Oberfläche trocknet nicht so stark aus und bildet keine „Haut“. Die oben-liegende Fläche trocknet natürlich ein wenig aus – auch wenn der Teigling mit einem Tuch abgedeckt wird. Allerdings bildet diese Fläche die Unterseite des Brotes, daher ist das nicht so dramatisch.

Der Gärkorb kommt allerdings nur vor dem Backen zum Einsatz. Er wird nicht mit in den Backofen gestellt. Deswegen ist die Bezeichnung Brotbackkorb auch etwas unglücklich gewählt.

Gutes Brot ohne Gärkorb – geht das?

Ganz klar: Tolles selbstgebackenes Brot gelingt auch ohne einen Gärkorb! Es gibt auch Alternativen, zum Beispiel eine große Schüssel, die mit einem Leinentuch ausgelegt ist.

Wenn Sie regelmäßig Brot backen möchten, ist ein Gärkorb eine sinnvolle Anschaffung. Zu einem guten Brot gehört jedoch mehr als etwas Teig kneten und ein Gärkörbchen.

Ausreichend Zeit, ein erprobtes Brotrezept und Dampf im Backofen sorgen für tolle Backergebnisse.

Die sogenannten Stückgare dauert circa eine Stunde – das variiert je nach Rezept. Der Teig sollte währenddessen mit abgedeckt sein. Wichtiger als der Gärkorb ist, da der Teig die benötigte Zeit zum Gären bekommt.

Lesen Sie weiter: Häufige Fragen zur Nutzung eines Gärkorbs